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Mit dem Fahrrad durch den Pastoralraum Wetterau-Mitte

Bei strahlendem Sonnenschein und frischem Wind starteten Familien und Kolpingfreunde zu einer Fahrradtour durch den Pastoralraum Wetterau-Mitte. Eingeladen hatten die Kolpingsfamilie Ilbenstadt und der stellvertretende Diözesanpräses Bernd Gaube. Auch der leitende Pfarrer des katholischen Pastoralraums Wetterau-Mitte, Kai Hüsemann, ließ es sich nicht nehmen, die Fahrradgruppe zu begleiten.

Die Tour begann mit einem Familiengottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche in Friedberg unter dem Motto „Dankbar in der Natur“. Anschließend ging es rund 25 Kilometer durch die schöne Wetterau. Für die Teilnehmenden gab es unterwegs immer wieder kleine Stationen mit Kolping-Impulsen und Aktionen.

Unter dem Motto „Raupe Nimmersatt und Erntedank“ konnten die Familien beim Raupenlauf gemeinsam einen Parcours bewältigen, Obst und Gemüse ertasten, verschiedene Körner und Samen entdecken und die Natur aufmerksam beobachten. Auch die Station „Wasser des Lebens“ lud zu einer kleinen Geschicklichkeitsaufgabe ein. Dabei ging es immer wieder um die Themen Gemeinschaft, Dankbarkeit, Wachstum, Schöpfung und Leben.

Ein besonderes Highlight war der Dankbarkeits-Fahrradbaum: Zu Beginn bekam jede Person ein buntes Band und einen Papierapfel. Darauf schrieb jedes Familienmitglied, wofür es in diesem Jahr dankbar ist. Die Äpfel wurden an die Fahrräder gehängt – so entstanden viele bunte „fahrende Erntedankbäume“.

Eine weitere Station führte in den wunderschönen Klostergarten in Ilbenstadt. Dort erwartete die Kolpingsfamilie Ilbenstadt die Fahrradgruppe mit Gegrilltem, Kaffee und Kuchen sowie gekühlten Getränken. Die gemeinsame Pause bot reichlich Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen. Die Erwachsenen nutzten außerdem die Gelegenheit für einen kurzen Einblick in die neuen Verwaltungsräume des Pastoralraums Wetterau-Mitte.

Zum Abschluss entstand an einem gemeinsamen Dankbarkeitsbaum ein buntes Zeichen: „Ich danke Gott für …“. Nach einem erlebnisreichen Tag voller Bewegung, Gemeinschaft und vieler kleiner Impulse endete die Tour in Nieder-Wöllstadt.

Eine Idee zum Nachmachen

Die Fahrradtour lässt sich auch in anderen Pastoralräumen umsetzen. Mit wenig Material und überschaubarem Aufwand können die Stationen an die jeweilige Umgebung angepasst und eine eigene Tour gestaltet werden. Bernd Gaube und Regina Koser aus dem Kolpingbüro geben die Informationen und Materialien zur Fahrradtour gerne weiter und stehen unterstützend zur Seite. Wer eine weitere Idee sucht, kann sich auch an der zweiten ausgearbeiteten Tour mit dem Thema „Wir sind Kolping“ orientieren, die ebenfalls im Diözesanbüro erhältlich ist.

Ein herzliches Dankeschön an die Kolpingsfamilie Ilbenstadt für die gelungene Vorbereitung und an alle, die diesen besonderen Tag mitgestaltet haben!

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