Gemeinsam Kurs halten: Klausurtagung des Diözesanvorstands
Wo stehen wir? Wofür stehen wir? Und was ist unser Auftrag als Kolpingwerk heute? Mit diesen Fragen startete der Diözesanvorstand des Kolpingwerkes DV Mainz am 29. August in seine Klausurtagung im Kolpingraum der Kolpingsfamilie Münster. Begleitet von Referent Peter Wapelhorst wurde gemeinsam zurückgeblickt, diskutiert, sortiert – und vor allem nach vorne geschaut.
Gemeinsam innehalten – gemeinsam weiterdenken
Der ehrenamtliche Diözesanvorstand und das hauptamtliche Team nahm sich bewusst Zeit, aus dem Tagesgeschäft herauszutreten und den Blick auf die gemeinsame Arbeit zu richten. Was beschäftigt uns im Diözesanverband? Wo wollen und müssen wir Schwerpunkte setzen? Und wie können wir den Auftrag Adolph Kolpings unter den Bedingungen unserer Zeit lebendig weitertragen? Ein wichtiger Baustein war der Rückblick auf die Diözesanversammlung. Die dort gesetzten Impulse wurden aufgegriffen und mit den aktuellen Aufgaben des Diözesanvorstands verbunden. Dabei ging es nicht nur um das „Was“, sondern auch um das „Wie“: Wie wollen wir als Vorstand gemeinsam an den Themen arbeiten und Verantwortung übernehmen?
Intensiv in den Blick genommen wurde außerdem die Zusammenarbeit zwischen Diözesanvorstand und Kolpingjugend. Unterschiedliche Perspektiven, Rollen und Erwartungen wurden offen angesprochen. Dabei wurde deutlich: Gute Zusammenarbeit lebt vom gegenseitigen Zuhören, von klaren Absprachen und vor allem davon, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.
Konkrete Aufgaben für die nächsten Schritte
Am Ende des Tages standen nicht nur viele Gedanken und Impulse, sondern auch konkrete Arbeitsschwerpunkte und Hausaufgaben für die kommenden Monate auf dem Programm. Institutionelles Schutzkonzept (ISK): Das Thema bleibt eine wichtige Aufgabe, um Schutz und Prävention im Verband weiter zu stärken. Arbeitswelt und Generationen: Wie verändert sich die Arbeitswelt und was bedeutet das für die verschiedenen Generationen? Diesen Fragen möchte sich der Diözesanverband stärker widmen. Künstliche Intelligenz (KI): Die rasante Entwicklung der KI wirft viele Fragen auf – auch für unseren Verband. Chancen, Herausforderungen und ein verantwortungsvoller Umgang damit sollen weiter in den Blick genommen werden. Geistliches Team: Glaube und Spiritualität gehören zum Kern von Kolping. Mit unserem geistlichen Team wird dieser Bereich im Diözesanverband neue Impulse bekommen und weiterentwickelt werden. Damit ist der nächste Kurs abgesteckt. Nun geht es darum, aus den Ideen konkrete Schritte werden zu lassen.
Mit neuen Ideen weitergehen
Die Klausurtagung hat gezeigt: Kolping lebt vom gemeinsamen Engagement, vom offenen Austausch und vom Mut, neue Wege zu gehen. Ein Tag voller Gespräche, Perspektiven und gemeinsamer Überlegungen liegt hinter dem Diözesanvorstand – und viele Aufgaben vor ihm. Mit neuen Impulsen, konkreten Aufgaben und viel Motivation geht der Diözesanvorstand nun die nächsten Schritte an – gemeinsam und mit Blick auf die Zukunft.
Bild: Thomas Isser
(v.l.n.r.: Thomas Isser, Sandra Buttazzi, Jessica Staeck, Gudrun Gomerski, Katja Rosswog, Regina Koser, Michael Kunze, Bernd Gaube, Birgit Schott, Klemens Euler, Peter Wapelhorst)
aus privaten und beruflichen Gründen fehlten: Angela Ruhr, Paul Schledt und Pia Held
