Ostergrüße

Liebe Präsides,
liebe Kolpingsschwestern und –brüder im Diözesanverband!
die Pandemie hat uns fest im Griff – die geplanten „Ruhetage“ vor Ostern sind zwar wieder vom Tisch, aber die Inzidenzzahlen steigen genauso wie die Ungewissheit, wie es wohl weitergehen wird.
Mitten in diese verwirrende Gemengelage hinein wird es Ostern. Das Kirchenjahr lädt uns ein, an die Auferstehung Jesu von den Toten zu denken und sie in diesen Zeiten zu feiern.
Das ist tatsächlich keine Frage des schönen Wetters oder einer mehr oder weniger angenehmen tagespolitischen Lage: christlicher Glaube steht und fällt mit der Botschaft vom Leben, vom Tod und von der Auferstehung Jesu. Da bietet uns das Gedicht von Pierre Stutz eine brauchbare Sicht: im Letzten ist es die annehmende und versöhnende Liebe, die alle Erstarrung und allen Tod überwindet.
Schon das erste Paschamahl konnte nicht in gelassener Festlichkeit gefeiert werden: „Esst es hastig! Es ist die Paschafeier für den Herrn – das heißt: der Vorübergang des Herrn.“ (Ex 12,11). Auch das Letzte Abendmahl Jesu, das in der Tradition des Paschamahles steht, war von der Ungewissheit der bevorstehenden Ereignisse überschattet.
Und wir -?
All das Schwere und Ungewisse, das die Menschen jetzt belastet, haben wir lange nicht anschauen müssen, aber es gehört zur Wirklichkeit dieser Welt dazu wie der Karfreitag zu Ostern. Und doch glauben wir an den Sieg der Liebe, an die verwandelnde Kraft des solidarischen Aufbruchs, in dem der Auferstandene mitten unter uns ist.
Frohe und gesegnete Ostern!
Euer Hans-Joachim Wahl
Hans-Joachim Wahl, Diözesanpräses

Ostergruß Hans-Joachim Wahl

Fotos: Titel: LoggaWiggler auf Pixabay; Innen: congerdesign auf Pixabay

 

 

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