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Kolping Diözesan­verband Mainz

  • HandWERKSzeug: Brücken schlagen

    HandWERKSzeug: Brücken schlagen

    Herzliche Einladung an alle Interessierte! Die neuen Pastoralräume wachsen zusammen, Kirchturmgrenzen weichen größeren Netzwerken. Das bringt Fragen mit sich: Wo bleibt unsere Kolpingsfamilie vor Ort? Wie können wir das Gemeindeleben […]

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  • DiKo 2026 – Deine Stimme zählt

    DiKo 2026 – Deine Stimme zählt

    Die Diözesankonferenz ist das höchste Beschlussfassende Gremium der Kolpingjugend im Diözesanverband Mainz. Gemeinsam blicken wir zurück, wählen Diözesanleitung (DL) und Diözesanarbeitskreis (DAK), beraten über Anträge und gestalten die Zukunft der […]

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  • Gegenseitige Bestärkung und klare Worte

    Gegenseitige Bestärkung und klare Worte

    Das machte die Herbst-Bundeskonferenz der Kolpingjugend 2026 in Köln aus. Die klaren Worte sind politisch und richten sich an die Bundesregierung. Diese bringt aktuell mehrere Vorhaben auf den Weg, die […]

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Zusammen sind wir KOLPING

Kolping – ein Netz, das trägt!

Herzlich willkommen auf unserer Homepage. Hier findest Du alles Wissenswerte rund um unseren Diözesanverband.
Viel FREUDE bei Deiner Entdeckungsreise.

Im Diözesanbüro in Offenbach-Bieber freuen wir  uns über Besuche und Anrufe. Außerhalb der Bürozeiten kannst du deine Nachrichten auf den Anrufbeantworter sprechen. Gerne rufen wir zurück.

Telefon: 069 8297 540
Bürozeiten: 
montags bis donnerstags
von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Prävention und Hilfe

                 

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Ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten für Werbezwecke verarbeitet werden und eine werbliche Ansprache per E-Mail erfolgt. Die erteilte Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in jeder angemessenen Form widerrufen.

HandWERKSzeug: Brücken schlagen

Veröffentlicht am 07. Oktober 2026

Herzliche Einladung an alle Interessierte!

Die neuen Pastoralräume wachsen zusammen, Kirchturmgrenzen weichen größeren Netzwerken.
Das bringt Fragen mit sich:

  • Wo bleibt unsere Kolpingsfamilie vor Ort?
  • Wie können wir das Gemeindeleben im größeren Raum bereichern?
  • Wo ist mein Platz als Kolpingsfamilie?

Bei unserem neuen Workshop aus der Reihe HandWERKSzeug wollen wir BRÜCKEN SCHLAGEN und voneinander lernen!
Wir wollen in den Austausch kommen, unser eigenes Handeln reflektieren und Ideen entwickeln für unser Tun in der neuen Pfarrei.
Egal ob du ein offizielles Amt trägst oder einfach nur die Zukunft KOLPING mitgestalten möchtest: Deine Stimme und deine Perspektive zählen!

WANN: Samstag, 14. November 2026 von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Diözesanbüro (Markwaldstraße 11, 63073 Offenbach)
Referentin: Angela Ruhr (stellv. Diözesanvorsitzende) und Regina Koser
Für Snacks und Getränke ist gesorgt!

Mehr Infos nach der Anmeldung. 
Anmeldung per Mail bis zum 30. Oktober 2026 an Info@Kolping-DVMainz.de

DiKo 2026 – Deine Stimme zählt

Veröffentlicht am 07. Oktober 2026

Die Diözesankonferenz ist das höchste Beschlussfassende Gremium der Kolpingjugend im Diözesanverband Mainz. Gemeinsam blicken wir zurück, wählen Diözesanleitung (DL) und Diözesanarbeitskreis (DAK), beraten über Anträge und gestalten die Zukunft der Kolpingjugend.
Freu dich auf eine besondere Atmosphäre mit Schwarzlicht und Neon – und Abends auf ein lockeres Zusammensein in entspannter Runde.

– Wann: 17. Oktober 2026, 14:30-18:00
– Wo: Paradies, Vereinsgelände der Kolpingsfamilie Klein-Krotzenburg (Stadtwerg in Hainburg)
– Was: Wahlen, Jahresbericht, Anträge und im Anschluss Buffett und Beisammensein, wer möchte auch mit Übernachtung
– Kosten: es entstehen keine Kosten für euch!

Wir freuen auf euch,
Pia & Jessi
(Diözesanleiterinnen)

Meldet euch hier an ➡️ https://forms.office.com/e/F3asrpSKHG

Medienbildung für Eltern

Veröffentlicht am 05. Oktober 2026

Praktische Tipps für den Alltag: Das Kolping-Bildungswerk DV Münster bietet Online-Veranstaltungen für Eltern und Interessierte an.

Die Veranstaltungen drehen sich um den Umgang mit digitalen Medien und Games.

Am 12. Oktober 2026 findet der Vortrag „Zwischen TikTok, Social Media und KI“ statt. Stefan Hintersdorf, Fachreferent der Fachstelle für Medienpädagogik NRW, erklärt die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Eltern erfahren, welche Bedeutung soziale Medien für Freundschaften und Identitätsentwicklung haben. Algorithmen, Trends und die Rolle von Künstlicher Intelligenz werden verständlich erläutert.

Am 27. Oktober 2026 von 19.30 Uhr bis 21 Uhr findet der Online-Elternabend „Hass und Gewalt – Was tun gegen Angst im Netz?“ statt. Schon Grundschulkinder können mit Hasskommentaren, Gewaltvideos und extremen Meinungen in Berührung kommen. Dieser Elternabend bietet Hilfestellung bei den aufkommenden Fragen in diesem Zusammenhang, damit Eltern altersgerecht auch über diese Themen mit ihren Kindern ins Gespräch kommen. Referent ist der Medienpädagoge Leo Cesnar.

Am 12. November 2026 folgt der Vortrag „Nur noch 5 Minuten?!“. Tobias Schmölders, Diplom-Pädagoge und Medienpädagoge, spricht über den Umgang mit Games in der Familie. Eltern erhalten Antworten auf Fragen wie diese: Warum fesseln digitale Spiele Kinder so sehr? Wie gehen wir mit exzessivem Zocken oder gewalthaltigen Inhalten um? Welche Regeln für die Mediennutzung zuhause sind sinnvoll?

Die Veranstaltungen finden online statt und sind kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über Diana Schmidt, Kolping-Bildungswerk DV Münster GmbH, Telefon 02541 803-473 bzw. online über die Website.

Sozialstaat reformieren, aber gerecht!

Veröffentlicht am 05. Oktober 2026

Die Arbeitnehmer-Vizepräsident*innen der Handwerkskammern haben sich zur Sozialstaatsreform positioniert.

Die Bundesregierung hat im Frühsommer Reformvorschläge vorgelegt, mit denen die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest gemacht werden sollen. Aktuell läuft die Debatte, wie diese in Gesetze überführt werden. Reformen sind notwendig. Beschäftigte wie Betriebe müssen sich darauf verlassen können, dass der Sozialstaat auch künftig trägt und ein belastbares Zukunftsversprechen gibt. Die Arbeitnehmer-Vizepräsidentinnen und -präsidenten beteiligen sich an der Debatte als Stimme der mehr als fünf Millionen Beschäftigten im Handwerk.

Zu den aktuellen Sozialreformen veranstaltete der DGB am vergangenen Samstag einen Aktionstag. Zeitgleich tagten die Arbeitnehmer-Vizepräsident*innen der Handwerkskammern und verabschiedeten eine Erklärung zur Sozialstaatsreform, die mit den KOLPING Beschlüssen in Einklang steht. In der Erklärung heißt es unter anderem, dass notwendige Reformen nicht zu Lasten derjenigen gehen dürften, die tagtäglich mit ihrer Arbeit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Handwerk sicherten. Es bedürfe klarer sozialer Leitplanken, damit niedrige und mittlere Einkommen nicht zusätzlich belastet würden. Zur Erklärung im Wortlaut

Auch der KOLPING-Bundesvorstand hatte in seiner Erklärung betont, dass ein starker Sozialstaat für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar bleibe. „Die Modernisierung des Sozialstaats kann nur gelingen, wenn soziale Sicherheit und Menschenwürde gewahrt bleiben“, heißt es in der Erklärung. Zur KOLPING-Erklärung

Gegenseitige Bestärkung und klare Worte

Veröffentlicht am 05. Oktober 2026

Das machte die Herbst-Bundeskonferenz der Kolpingjugend 2026 in Köln aus.

Die klaren Worte sind politisch und richten sich an die Bundesregierung. Diese bringt aktuell mehrere Vorhaben auf den Weg, die junge Menschen betreffen. Mit dem Beschluss „Keine verkappten Experimente bei der Kinder- und Jugendhilfe!“ stellt sich die Kolpingjugend hinter die Stellungnahme von Kolping Deutschland zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe im Sozialgesetzbuch VIII. Mit einer Positionierung zum Schutz mentaler Gesundheit fordert die Kolpingjugend einen Abbau von Hürden wie Wartezeiten und eine Verbesserung der Versorgungslage in der Psychotherapie. In Reaktion auf eine Reform der Berufsausbildungsförderung (BAföG) macht die Kolpingjugend auf gelungene Punkte, wie die Digitalisierung des Antragsverfahrens, aber auch auf kritische Punkte, wie die teilweise Kürzung der Wohnkostenpauschale, aufmerksam.

Intensiv diskutiert wurde über Nutzungsrichtlinien für generative KI (Künstliche Intelligenz) in der Kolpingjugend. Die beschlossenen Richtlinien sollen durch Schulungen ergänzt werden. Außerdem wird eine Expert*innengruppen eingesetzt, um offene Fragestellungen zu diskutieren, Konkretisierungen zu erarbeiten und Rückmeldungen aufzunehmen.

Gegenseitige Bestärkung gab es im Gottesdienst. Trotz der schwierigen politischen Lage hat dieser die Teilnehmenden am Wochenende an etwas ganz Wichtiges erinnert: Nämlich, dass alle „gut genug“ sind und jede*r auf seine*ihre eigene ganz besondere Art und Weise dazu beiträgt, eine starke Kette der Solidarität und Gemeinschaft zu bilden, um die Nöte der Zeit zu erkennen und nach ihnen zu handeln.

Auch der europäische Geist wurde gestärkt. In einem Studienteil beschäftigte sich die Kolpingjugend mit ihrer Vision für die Europäische Union. Dazu war die JEF zu Gast – die Jungen Europäischen Förderalist:innen. Sie haben mit ihren Überzeugungen und Methoden zu einem kurzweiligen Programm beigetragen.

Verstärkung gab es für die Bundesleitung. Die Kolpingjugend freut sich darüber, dass Tonius Weiß als ehrenamtlicher Bundesleiter gewählt wurde. Außerdem gratuliert sie Mathis Heineke, der die lange Zeit unbesetzte Stimme der ehrenamtlichen Geistlichen Leitung auf Bundesebene wahrnehmen wird. Die Kolpingjugend freut sich über ihr Engagement und ist gespannt, wie die beiden die Bundesleitung mit ihren Stärken und Ideen bereichern werden.

Die nächste Bundeskonferenz findet vom 26. bis 28. Februar 2027 in Passau statt.

Weltgebetstag

Veröffentlicht am 02. Oktober 2026

Am 27. Oktober feiert KOLPING INTERNATIONAL in jedem Jahr den Weltgebetstag, der an die Seligsprechung Adolph Kolpings am 27. Oktober 1991 erinnert.

Zum Gedenken an die Seligsprechung Adolph Kolpings feiert KOLPING INTERNATIONAL jedes Jahr einen Weltgebetstag. Er wird immer von einem anderen Nationalverband gestaltet. So wird die Vielfalt und die Einheit der Spiritualität in der Kolpinggemeinschaft deutlich.

2026 im Fokus: KOLPING Dominikanische Republik

Der Weltgebetstag am 27. Oktober wird in diesem Jahr von KOLPING in der Dominikanischen Republik gestaltet.

Kolping wurde 2004 in der Dominikanischen Republik gegründet. Der Verband ist in sieben Provinzen vertreten und hat über 1.600 Mitglieder in 70 Kolpingsfamilien.

Die Broschüre mit den liturgischen Texten und Informationen gibt es hier zum Download.
Bestellung bei Elisabeth Gühmann elisabethguehmann@kolping.net, Tel. 0221-77880-12.

Kolping International – Home

Mit dem Fahrrad durch den Pastoralraum Wetterau-Mitte

Veröffentlicht am 29. September 2026

Bei strahlendem Sonnenschein und frischem Wind starteten Familien und Kolpingfreunde zu einer Fahrradtour durch den Pastoralraum Wetterau-Mitte. Eingeladen hatten die Kolpingsfamilie Ilbenstadt und der stellvertretende Diözesanpräses Bernd Gaube. Auch der leitende Pfarrer des katholischen Pastoralraums Wetterau-Mitte, Kai Hüsemann, ließ es sich nicht nehmen, die Fahrradgruppe zu begleiten.

Die Tour begann mit einem Familiengottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche in Friedberg unter dem Motto „Dankbar in der Natur“. Anschließend ging es rund 25 Kilometer durch die schöne Wetterau. Für die Teilnehmenden gab es unterwegs immer wieder kleine Stationen mit Kolping-Impulsen und Aktionen.

Unter dem Motto „Raupe Nimmersatt und Erntedank“ konnten die Familien beim Raupenlauf gemeinsam einen Parcours bewältigen, Obst und Gemüse ertasten, verschiedene Körner und Samen entdecken und die Natur aufmerksam beobachten. Auch die Station „Wasser des Lebens“ lud zu einer kleinen Geschicklichkeitsaufgabe ein. Dabei ging es immer wieder um die Themen Gemeinschaft, Dankbarkeit, Wachstum, Schöpfung und Leben.

Ein besonderes Highlight war der Dankbarkeits-Fahrradbaum: Zu Beginn bekam jede Person ein buntes Band und einen Papierapfel. Darauf schrieb jedes Familienmitglied, wofür es in diesem Jahr dankbar ist. Die Äpfel wurden an die Fahrräder gehängt – so entstanden viele bunte „fahrende Erntedankbäume“.

Eine weitere Station führte in den wunderschönen Klostergarten in Ilbenstadt. Dort erwartete die Kolpingsfamilie Ilbenstadt die Fahrradgruppe mit Gegrilltem, Kaffee und Kuchen sowie gekühlten Getränken. Die gemeinsame Pause bot reichlich Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen. Die Erwachsenen nutzten außerdem die Gelegenheit für einen kurzen Einblick in die neuen Verwaltungsräume des Pastoralraums Wetterau-Mitte.

Zum Abschluss entstand an einem gemeinsamen Dankbarkeitsbaum ein buntes Zeichen: „Ich danke Gott für …“. Nach einem erlebnisreichen Tag voller Bewegung, Gemeinschaft und vieler kleiner Impulse endete die Tour in Nieder-Wöllstadt.

Eine Idee zum Nachmachen

Die Fahrradtour lässt sich auch in anderen Pastoralräumen umsetzen. Mit wenig Material und überschaubarem Aufwand können die Stationen an die jeweilige Umgebung angepasst und eine eigene Tour gestaltet werden. Bernd Gaube und Regina Koser aus dem Kolpingbüro geben die Informationen und Materialien zur Fahrradtour gerne weiter und stehen unterstützend zur Seite. Wer eine weitere Idee sucht, kann sich auch an der zweiten ausgearbeiteten Tour mit dem Thema „Wir sind Kolping“ orientieren, die ebenfalls im Diözesanbüro erhältlich ist.

Ein herzliches Dankeschön an die Kolpingsfamilie Ilbenstadt für die gelungene Vorbereitung und an alle, die diesen besonderen Tag mitgestaltet haben!

Herbstputz im Kolping-Feriendorf Herbstein

Veröffentlicht am 18. September 2026

Wir machen das Kolping-Feriendorf Herbstein fit für den Winter und freuen uns über viele fleißige Hände.

Kräutergarten und Grünanlagen, Pflaster- und Malerarbeiten, Bibelpark, Gartenmöbel, Reparaturen, Ausbesserungen, Aufräumen, Säubern, Elektroarbeiten, WLAN-Installation und vieles mehr in Haus und Gelände.
Mach mit und werde neue Heldin oder ein neuer Held!

Anmeldung: 06643 7020

Rechtsgutachten warnt vor Kürzungen und Strukturänderungen bei Kinder- und Jugendhilfe

Veröffentlicht am 18. September 2026

Der Kolping-Bundesvorstand kritisiert den Kabinettsentwurf zur Reform der Kinder- und Jugendhilfe. Gemeinsam mit der Kolpingjugend und seinen Einrichtungen und Unternehmen fordert der Sozialverband Nachbesserungen und legt dazu ein Rechtsgutachten vor.

Das Jugendwohnen, wie hier der Neubau in Berlin-Mitte, soll laut den Plänen der Bundesregierung künftig eine stärkere Rolle innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe übernehmen. Dafür fehlen aber die notwendigen strukturellen Voraussetzungen.

Mit einer Strukturreform will die Bundesregierung der hohen Kostenbelastung in der Kinder- und Jugendhilfe entgegenwirken. Kolping und Kolpingjugend Deutschland weisen in einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Verband der Kolpinghäuser und den Kolping-Bildungsunternehmen darauf hin, dass viele Teile des aktuellen Regierungsentwurfs zu kurz greifen. Das birgt erhebliche Risiken für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die auf Unterstützung angewiesen sind. Zudem könnten die geplanten Einsparungen langfristig sogar zu höheren Kosten führen.

„Jugendhilfepolitik muss sich an fachlichen Standards orientieren, nicht nur an Sparzielen“, so fasst Klaudia Rudersdorf, Bundesvorsitzende von Kolping Deutschland, die zentrale Kritik aus der Stellungnahme zusammen. Der Kabinettsbeschluss zur Reform der Kinder- und Jugendhilfe wird den eigenen Ansprüchen für eine inklusive Reform nicht gerecht, die im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz ursprünglich vorgesehen war. „Für zentrale Änderungen ist eine hinreichende empirische und fachwissenschaftliche Grundlage bisher nicht erkennbar. Dadurch bestehen Zweifel, ob die vorgesehenen Maßnahmen die Sparziele nachhaltig erreichen können.”

Die drei zentralen Kritikpunkte von KOLPING sind:

  • Der Vorrang der Jugendsozialarbeit gegenüber den Hilfen zur Erziehung ist nicht zielführend. Der Vorrang der Jugendsozialarbeit vor den „Hilfen zur Erziehung“ verkennt, dass beide Angebote unterschiedliche Zielgruppen und Zielrichtungen haben. Zudem unterstellt die Reform, ohne dies empirisch zu belegen, dass die Zuordnung bisher überwiegend zugunsten der fiskalisch teureren “Hilfen zur Erziehung” erfolgt – eine Annahme, die auch nicht im Interesse der Kommunen liegen dürfte. Die geplante Ausweitung der Angebote der Jugendsozialarbeit ist zudem nicht mit zusätzlichem Personal oder finanziellen Ressourcen hinterlegt.
  • Der Anspruch einer inklusiven Jugendhilfe wird nicht eingelöst. Das eigentliche Ziel einer inklusiven Jugendhilfe – Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen Hilfen aus einer Hand zu bieten – wird durch eine sogenannte Experimentierklausel auf Jahre verschoben. Der Kabinettsbeschluss streicht die im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz 2021 bereits verankerte Selbstverpflichtung, die Rechtskreise zum 1. Januar 2028 zusammenzuführen. Stattdessen sollen bis Ende 2032 Erkenntnisse gesammelt werden – faktisch wird eine gesetzliche Regelung damit auf 2033 vertagt.
  • Der Vorrang infrastruktureller Hilfen ist zu kurz gedacht. Auch der Vorrang wohnortnaher, niedrigschwelliger Angebote gegenüber individueller Einzelfallhilfe ist problematisch: Nicht jedes Kind lässt sich damit erreichen. Zumal unklar ist, wie viel Geld tatsächlich im Bereich der “Hilfen zur Erziehung” eingespart werden kann, wenn die Angebote im Sozialraum vorrangig greifen sollen.

Um die Konsequenzen einer solchen Ausrichtung der Reformen zu beleuchten, insbesondere in Bezug auf das Jugendwohnen und das Verhältnis von “Hilfen zur Erziehung” und Maßnahmen der Jugendsozialarbeit hat Kolping Deutschland gemeinsam mit mehreren Partnern der Jugendsozialarbeit bei BERNZEN Rechtsanwälte ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, dass allen Mitgliedern des Bundestagsausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Kenntnis gegeben wird.

Kolping und seine Partner betonen, durchaus Verständnis für die Konsolidierung der Haushaltslage zu haben. Doch die im Gutachten dargelegten Auswirkungen dürfen dabei nicht ausgeblendet werden: Eine fachlich nicht begründete Verschiebung der Zuständigkeiten wird nach Einschätzung der Verbände langfristig zu höheren Folgekosten führen und zusätzliche Hürden für junge Menschen schaffen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Studien zeigen zudem, dass sich frühzeitige, passgenaue sozialpädagogische Unterstützung bereits nach wenigen Jahren finanziell auszahlt. Kurzsichtige Kürzungen seien daher der falsche Weg.

Die Verbände fordern daher in ihrer Stellungnahme, das Gesetz vor der endgültigen Verabschiedung nachzubessern.

Zur Stellungnahme

Zum Gutachten

FamilienWochenende: Schnuffix und die Hinkelsteine

Veröffentlicht am 16. September 2026

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder ein Familienwochenende vom 06. – 08. November 2026 an.
Diesmal sind wir im Herzen des Odenwalds, im Gerhart-Hauptmann-Haus in Grasellenbach-Scharbach.
Eingeladen sind Familien, also Mamas und/oder Papas mit Kind(ern), sowie Omas und Opas mit Enkelkind(ern), die Lust und Laune haben die Natur bei Wind und Wetter zu entdecken und zu erleben! Für Asterix und Obelix zählen Abenteuer, Zaubertrank und Gelage. Wo hat Obelix seine Hinkelsteine vergessen? Vielleicht finden wir mit Schnuffix welche im Odenwald! Wir klettern über Hinkelsteine, erklimmen den Trommturm und erleben kleine Abenteuer in der Natur. Neugierig? Dann komm doch einfach mit!
Wir bieten euch ein Familien-Wochenende mit Bastel-Workshops, fantasievollen Spielen, Lagerfeuer & Stockbrot, Zaubertrank und kochen uns ein tolles Festmahl.

2026 06 11 FamilienWochenende Odenwald mit Anmeldung

Video und Statements anlässlich des Vorabends zum Tag der Arbeit 2021

Unser Bischof Peter Kohlgraf hat bei einem Besuch des Berufsbildungszentrums der Handwerkskammer Rheinhessen in einem Video an die Situation von Auszubildenden in der Corona-Pandemie erinnert. Anlass ist der traditionelle Vorabend zum Tag der Arbeit (1. Mai), den wir in der Regel mit der Betriebsseelsorge, der KAB und dem Referat Berufs- und Arbeitswelt im Bistum Mainz zusammen mit dem Mainzer Bischof gestaltet haben und in diesem Jahr erneut Corona bedingt ausfallen muss. Alternativ posten die Akteure der Vorabendveranstaltung Statements aus der Berufs- und Arbeitswelt, die ihr in der Bildergalerie oben lesen könnt. 

Im Video verweist Kohlgraf unter anderem auf die schwierige Ausbildungssituation, die sich durch die Corona-Pandemie für viele Auszubildende im vergangenen Jahr ergeben habe. Über die Betriebsseelsorge im Bistum Mainz engagiert sich das Bistum Mainz etwa durch das „Sofortprogramm“ und die Initiative für Arbeit e.V. (INA) bereits seit vielen Jahrzehnten in diesem Bereich. Wir als Kolping Diözesanverband sich ebenfalls Mitglied bei der INA und fördern dort besonders die Produktionsschule Holz im Gelben Haus in Offenbach. Seit 1983 besteht im Bistum Mainz das „Sofortprogramm“, bei dem das Bistum Klein- und Mittelbetrieben Zuschüsse ermöglicht, wenn sie die Ausbildung von jungen benachteiligten Menschen besonders fördern. Über 4,5 Millionen Euro wurden bisher aus Spenden und Kirchensteuermitteln aufgebracht und damit mehr als 900 Ausbildungsstellen gefördert. Die Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V. in Offenbach unterstützt, qualifiziert und fördert Menschen auf ihrem Weg zurück in Erwerbsarbeit. Das Video vom Besuch des Mainzer Bischofs im Berufsbildungszentrum ist verfügbar auf dem Youtube-Kanal des Bistums unter: www.youtube.com www.bistummainz.de/berufe/betriebsseelsorge/angebote/sofortprogramm
www.bistummainz.de/berufe/initiative-arbeit

Text: Tobias Blum (MBN); Ergänzungen: Klemens Euler (Kolping DV Mainz)

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