Veranstaltungen/Anmeldungen
Kolping Diözesanverband Mainz
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DiKo 2026 – Deine Stimme zählt
Die Diözesankonferenz ist das höchste Beschlussfassende Gremium der Kolpingjugend im Diözesanverband Mainz. Gemeinsam blicken wir zurück, wählen Diözesanleitung (DL) und Diözesanarbeitskreis (DAK), beraten über Anträge und gestalten die Zukunft der […] -
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Wie tragfähige Lösungen entstehen und warum Solidarität heute wichtiger denn je ist, zeigt das neue Kolpingmagazin. Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Die sozialen Sicherungssysteme müssen zukunftsfest werden, die Arbeitswelt wandelt […] -
Die Sommerferien sind vorbei – ein neues Schuljahr beginnt!
Die Sommerferien in Hessen und Rheinland-Pfalz neigen sich dem Ende zu und für viele Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte beginnt heute wieder der Schulalltag. Ein neues Schuljahr bedeutet auch immer einen […]
Veranstaltungen
DEMOKRATIE stärken
Zusammen sind wir KOLPING
Kolping – ein Netz, das trägt!
Herzlich willkommen auf unserer Homepage. Hier findest Du alles Wissenswerte rund um unseren Diözesanverband.
Viel FREUDE bei Deiner Entdeckungsreise.
Im Diözesanbüro in Offenbach-Bieber freuen wir uns über Besuche und Anrufe. Außerhalb der Bürozeiten kannst du deine Nachrichten auf den Anrufbeantworter sprechen. Gerne rufen wir zurück.
Telefon: 069 8297 540
Bürozeiten:
montags bis donnerstags
von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

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DiKo 2026 – Deine Stimme zählt
Die Diözesankonferenz ist das höchste Beschlussfassende Gremium der Kolpingjugend im Diözesanverband Mainz. Gemeinsam blicken wir zurück, wählen Diözesanleitung (DL) und Diözesanarbeitskreis (DAK), beraten über Anträge und gestalten die Zukunft der Kolpingjugend.
Freu dich auf eine besondere Atmosphäre mit Schwarzlicht und Neon – und Abends auf ein lockeres Zusammensein in entspannter Runde.
– Wann: 17. Oktober 2026, 14:30-18:00
– Wo: Paradies, Vereinsgelände der Kolpingsfamilie Klein-Krotzenburg (Stadtwerg in Hainburg)
– Was: Wahlen, Jahresbericht, Anträge und im Anschluss Buffett und Beisammensein, wer möchte auch mit Übernachtung
– Kosten: es entstehen keine Kosten für euch!
Wir freuen auf euch,
Pia & Jessi
(Diözesanleiterinnen)
Meldet euch hier an ➡️ https://forms.office.com/e/F3asrpSKHG

Neue Mustersatzung für Kolpingsfamilien
Die Bundesversammlung im November vergangenen Jahres ist Wünschen aus dem Kreise der Kolpingsfamilien nachgekommen und hat eine neue Mustersatzung beschlossen.
Die neue Mustersatzung enthält Vereinfachungen, insbesondere ermöglicht sie den Wechsel zwischen dem Vorsitzenden- und dem Leitungsteammodell, ohne dass dieser in einer Mitgliederversammlung durch eine Satzungsänderung beschlossen werden muss.
Die Mustersatzung der Kolpingsfamilie steht jeweils in der Rechtsform eines nicht eingetragenen (n. e. V.) und eines eingetragenen Vereins (e. V.) in der Kolpingwerkstatt unter dem Menüpunkt Rechtliches zum Download bereit. Für die konkrete Bearbeitung gibt es eine gesonderte Arbeitshilfe, die umfangreiche Erläuterungen für die Anwendung der Mustersatzung enthält.
Wir laden herzlich dazu ein, sich mit der Neufassung zu beschäftigen. Für Rückfragen steht Michaela Henle (michaela.henle@kolping.de) zur Verfügung.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Wie tragfähige Lösungen entstehen und warum Solidarität heute wichtiger denn je ist, zeigt das neue Kolpingmagazin.
Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Die sozialen Sicherungssysteme müssen zukunftsfest werden, die Arbeitswelt wandelt sich rasant und der demografische Wandel verlangt nach Entscheidungen, die weit über den Tag hinaus Bestand haben. Dafür braucht es den Willen, Verantwortung zu teilen, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Wie gemeinsames Handeln konkret gelingen kann, zeigen Beiträge im neuen Kolpingmagazin: Es geht um Menschen an der Ahr, die sich auch fünf Jahre nach der Flut unermüdlich für den Wiederaufbau engagieren. Außerdem blicken wir auf 60 Jahre Einsatz von Frauen bei KOLPING: für mehr Gleichstellung und Gleichberechtigung! In unserer Debatte positionieren sich Referenten zu den aktuellen Sozial- und Rentenreformen.
Verantwortung zeigt sich zudem in der Forderung, Sorgearbeit und Ehrenamt im heutigen Arbeitsbegriff zu berücksichtigen, im Einsatz für fairen Handel während der Fairen Woche sowie in der Zusammenarbeit von Kolping Hochschule und Kolping-Bildung.
Viel Spaß beim Lesen!

Die Sommerferien sind vorbei – ein neues Schuljahr beginnt!
Die Sommerferien in Hessen und Rheinland-Pfalz neigen sich dem Ende zu und für viele Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte beginnt heute wieder der Schulalltag. Ein neues Schuljahr bedeutet auch immer einen kleinen Neuanfang: neue Begegnungen, neue Herausforderungen, neue Erfahrungen und viele Möglichkeiten, gemeinsam zu lernen und zu wachsen.
Gerade nach den erholsamen Ferien wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern einen guten und erfolgreichen Start, viel Freude am Lernen, nette Begegnungen und den Mut, auch neue Wege zu gehen. Allen Eltern und Lehrkräften wünschen wir viel Geduld, Kraft und Zuversicht für die kommenden Monate.
Wie Adolph Kolping sagte:
„Das erste, was der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.“
In diesem Sinne wünschen wir allen Familien einen guten Start in den neuen Alltag, einen gelungenen Schulbeginn und ein Schuljahr voller schöner Momente, gemeinsamer Erlebnisse und persönlicher Erfolge.
Kommt gut und sicher ins neue Schuljahr!
Wir wünschen allen einen tollen Start!

„Kolping – gestern, heute, morgen“
Diözesanversammlung und 175-jähriges Jubiläum der Kolpingsfamilie Mainz-Zentral
Das 175-jährige Bestehen der Kolpingsfamilie Mainz-Zentral wurde im Rahmen der Diözesanversammlung des DV Mainz gefeiert. Beim Festgottesdienst in der würdigte Bischof Peter Kohlgraf das ehrenamtliche Engagement und die bleibende Aktualität der Kolping-Idee. Im Rahmen der Feier erhielt die Kolpingsfamilie die Jubiläumsurkunde.
Die Diözesanversammlung stand unter dem Leitwort „Kolping – gestern, heute, morgen“. Neben dem Rückblick auf die Verbandsarbeit bestätigten die Delegierten Diözesanpräses Pfarrer i.R. Michael Kunze im Amt. Intensiv diskutiert wurde ein Antrag der Kolpingjugend zu verpflichtenden Präventionsschulungen für Leitungsverantwortliche. Zum Abschluss rief Kunze dazu auf, Kirche und Gesellschaft im Sinne Adolph Kolpings mutig und engagiert mitzugestalten.
Schau mal hier: https://www.kolpingmagazin.de/dioezesanverbaende/
Kolpingmagazin mit vielen spannenden aktuellen Themen und Berichten auch online lesen: https://www.kolpingmagazin.de/

Wenig Aufwand, geringe Kosten, großes Einsparpotenzial
Eine Energiespar-Broschüre mit zahlreichen einfachen Lösungen
Energetische Sanierungsmaßnahmen helfen dabei, den eigenen Energieverbrauch zu reduzieren. Allerdings sind sie meist sehr teuer. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, wie jede*r von uns mit wenig Aufwand Energie sparen kann – egal ob im Eigenheim oder in der Mietswohnung. Eine Auswahl findest Du in der neuen Energiespar-Broschüre, entwickelt vom Team des Klimamobils.
Die Broschüre kannst Du Dir hier in der Kolpingwerkstatt herunterladen. Oder Du entdeckst sie beim Besuch des Klimamobils.
DAS KLIMAMOBIL ist in deiner Nähe! Und zwar zu Gast bei der Kolpingsfamilie Darmstadt-Arheilgen.
Am 16.08. macht das Klimamobil Halt beim Kiliansfest (Gemeinde Darmstadt-Arheilgen). Kommt vorbei und entdeckt, wie Klimaschutz spannend, interaktiv und alltagstauglich vermittelt werden kann. Das Fest beginnt mit einem Open-Air Gottesdienst um 10.30 Uhr im Pfarrgarten (Zöllerstraße 3, 64291 Da-Arheilgen).

Kolpingjugend DV Mainz: In Taizé geht es um viel mehr, als man denkt
In der ersten Sommerferien Woche war die Kolpingjugend des DV Mainz in Taizé. Zusammen mit den zwei Diazösanleiterinnen Pia Held und Jessica Staeck sind sie mit 8 weiteren jungen Erwachsenen die Reise angetreten. Das besondere Highlight war eine persönliche Einladung von Bruder Paolo ein gemeinsames Mittagessen mit den Brüdern von Taizé einzunehmen. Im Zuge dessen konnten wir auch bei Bruder Matthew den Blick auf Jugendverbände im Allgemeinen und der Kolpingjugend im Besonderen schärfen. So sind wir im nächsten Jahr herzlich eingeladen, erneut mit einer Delegation junger Erwachsener Taizé zu besuchen.
Erfahrungsbericht von Oliver Lörincz
“Wie so vieles im Leben ist meine erste Bekanntschaft mit Taizé durch einen Zufall entstanden. Im Rahmen meiner Frankfurter Firmvorbereitung wurde mir eine einwöchige Reise in den Osterferien nach Taizé angeboten. Da ich noch nichts in den Ferien vorhatte, dachte ich mir gemeinsam mit meinem Bruder: „Wann, wenn nicht jetzt?“ Selbst wenn es uns nicht gefallen würde, hätten wir zumindest etwas Neues ausprobiert, was einem – gerade in unserem Alter – nie schadet. Dann kamen die Ferien und damit die Fahrt. Nach der Woche, die wie im Flug verging, waren wir nicht nur nicht enttäuscht – ganz im Gegenteil: Wir waren auf verschiedenen Ebenen überrascht. Fast schon so sehr, dass mir meine erste Taizéfahrt mehr im Kopf geblieben ist als meine Firmung selbst. Ohne zu zögern, entschieden mein Bruder und ich uns, mit einigen Freunden, die wir in Taizé kennengelernt hatten, in der ersten Woche der Sommerferien im Namen der Kolpingjugend des DV Mainz erneut nach Taizé zu fahren.
Zu zehnt traten wir die Reise nach Taizé an, die ebenfalls wie im Flug verging. Der diesjährige Schwerpunkt in Taizé lag auf der Frage „What are you seeking?“ („Was suchst du?“). Für viele ist dies besonders in jungen Jahren eine der bedeutendsten Fragen, die einen beschäftigen, da das ganze Leben noch vor einem liegt und die Perspektiven jedes Einzelnen entsprechend vielfältig sind. Gleichzeitig lässt sich dieselbe Frage auch auf den Glauben selbst übertragen. Was ist eigentlich mein Ziel oder gar mein Nutzen? Diese Fragen beziehungsweise der Austausch mit Gott anhand dieser Fragen unter dem Leitgedanken „What are you seeking?“ sind die bekannteren Gründe, weshalb Jugendliche sowie junge Erwachsene eine Reise nach Taizé anstreben. Doch in Wahrheit ist Taizé noch so viel mehr als nur „What are you seeking?“.
Schon bei meiner ersten Taizéfahrt gefielen mir nicht nur der geregelte Tagesablauf mit drei Gottesdiensten sowie den Bibelgruppen und deren philosophischem Austausch, vielmehr überraschten mich die offene Gemeinschaft und deren optimistische Einstellung, die man in der heutigen Welt leider viel zu selten wiederfindet. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass das Kennenlernen neuer Freunde bei unserer ersten Fahrt einer der Hauptgründe war, weshalb mein Bruder und ich diesen Sommer nach Taizé zurückkehrten – und so ist es bei vielen anderen auch. Besonders erwähnenswert ist dabei auch der internationale Austausch unter Jugendlichen, der in Taizé nicht zu kurz kommt.
Eine Sache, die sowohl die spirituelle als auch die gesellschaftliche Seite Taizés unheimlich stärkt, ist der bewusst bodenständig gestaltete Tagesablauf. Dieser beginnt bereits mit der Übernachtung, die entweder in Zelten oder in gemeinsam genutzten Baracken erfolgt. Er setzt sich in den zentralen Sanitäranlagen und den einfach gehaltenen Mahlzeiten fort und zeigt sich schließlich auch in der bewusst seltenen Nutzung von Smartphones und sozialen Medien. Dadurch rücken die wesentlichen Aspekte – der Fokus auf das spirituelle Leben sowie auf Gemeinschaft und persönliche Begegnungen – stärker in den Mittelpunkt.
Trotz des bodenständigen Lebensstils fühlt man sich zu keinem Zeitpunkt unproduktiv. Das hängt auch damit zusammen, dass man unmittelbar nach der Ankunft dazu verpflichtet ist, sich einen Job auszusuchen, den man während der gesamten Woche täglich mehrere Stunden lang ausübt. Diese Aufgaben reichen vom Tellerwaschen bis zum Kochen. Besonders Letzteres, das ich selbst bei meinem ersten Aufenthalt übernommen habe, machte mir unheimlich viel Spaß.“
Für alle Teilnehmenden war die Woche weit mehr als eine Reise. Sie wurde zu einer bewussten Auszeit vom Alltag, geprägt von internationaler Gemeinschaft, persönlichen Begegnungen und einer intensiven spirituellen Erfahrung. Viele kehrten mit neuen Freundschaften, gestärktem Glauben und der Gewissheit zurück, dass die Frage „Was suchst du?“ nicht nur eine Frage für eine Woche in Taizé ist, sondern ein lebenslanger Weg.
Ein Nachtreffen der Gruppe ist bereits für den 24.Oktober geplant. Dort werden die gemeinsamen Erfahrungen noch einmal aufgegriffen und Möglichkeiten besprochen, die Impulse aus Taizé weiterhin in den Alltag und nachhaltig in das Engagement der Kolpingjugend im Diözesanverband Mainz einzubringen.

KreativWochenende: Unterwegs!
Unterwegs mit dem AktionsKreis Senioren im Kolping-Diözesanverband Mainz
Lust auf ein kreatives Herbstwochenende in inspirierender Atmosphäre? Vom 16. bis 18. Oktober 2026 lädt der AktionsKreis Senioren kreative Menschen ab 60 Jahren sowie alle Interessierten zum KreativWochenende ins Kolping-Feriendorf Herbstein ein. Wir starten am Freitag um 15.30 Uhr mit einem gemütlichen Begrüßungskaffee und einer ersten Kennenlernrunde. Die Anreise ist am Freitag ab 14.30 Uhr möglich und erfolgt in Eigenregie. Das Wochenende endet am Sonntag nach dem Mittagessen.
Unterwegs – mit den Händen
Ein Wochenende voller Kreativität: Wir experimentieren mit verschiedenen Materialien, tauchen ein in die Welt der Farben, entwickeln neue Ideen und füllen Leinwände mit Leben. Es geht darum, spontan zu sein, den Perfektionismus loszulassen und die Freude am kreativen Gestalten zu entdecken. Unser Kreativ-Impuls lädt dazu ein, den goldenen Oktober mit Spaß, Inspiration und Entspannung zu genießen.
Unterwegs – mit den Füßen
Auch die wunderschöne Landschaft rund um das Vogelsbergdorf Herbstein gehört zu unserem Wochenende. Bei gemeinsamen Spaziergängen entdecken wir die Umgebung und lassen uns von der Ruhe und Schönheit der Natur inspirieren – eine wunderbare Quelle für neue kreative Ideen.
Neugierig geworden? Dann sei mit uns UNTERWEGS und gönn dir ein Wochenende voller Kreativität, Begegnung und neuer Eindrücke.
Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2026.
Das Wochenende ist voll belegt. Anmeldungen nur noch nach Rücksprache mit dem Diözesanbüro!

Kolping: Reform des Elterngelds geht in falsche Richtung
Die geplante Kürzung der Elterngeldbezugsdauer setzt aus Sicht von Kolping Deutschland falsche Prioritäten und zeigt: Die schwarz-rote Koalition hat ihren familienpolitischen Kompass verloren.
Am Dienstag hat Karin Prien, Bundesministerin für Familie und Bildung, erklärt, dass die Koalition den maximalen Zeitraum für den Bezug von Elterngeld von 14 auf 12 Monate kürzen will. Bislang können Eltern für maximal 14 Monate Elterngeld beantragen, sofern beide Elternteile für mindestens zwei Monate in Elternzeit gehen. Nach neuesten Planungen werden es in Zukunft nur noch höchstens 12 Monate sein – unter der Voraussetzung, dass beide Elternteile mindestens drei Monate in Elternzeit gehen. Im Gegenzug soll der ausgezahlte Höchstbetrag pro Monat von derzeit 1.800 Euro auf 1.900 Euro angehoben werden. Diese Schwelle wurde seit Einführung des Elterngelds vor fast 20 Jahren nicht mehr angehoben.
„Wir erleben erneut, dass die Bundesregierung die falschen Prioritäten setzt“, kritisiert die Bundesvorsitzende von Kolping Deutschland, Klaudia Rudersdorf, die aktuellen Planungen der Bundesregierung. Das Elterngeld stelle ein wichtiges familienpolitisches Instrument dar, um Eltern nach der Geburt ihres Kindes finanziell zu unterstützen und die Möglichkeit zu schaffen, sich voll und ganz der Betreuung ihres Kindes zu widmen.
„Dass die maximale Bezugsdauer von 14 Monaten für Mütter und Väter gekürzt wird, geht in eine völlig falsche Richtung“, ergänzt Rudersdorf. Nicht nur angesichts einer stetig rückläufigen Geburtenzahl sei dies fatal. In den letzten vier Jahren ist die Geburtenzahl in Deutschland um fast 20 Prozent eingebrochen und auf einem historisch niedrigen Niveau angekommen. Die aktuellen Reformüberlegungen machten auch deutlich, dass Familien in der politischen Prioritätensetzung eine untergeordnete Rolle spielen.
Kolping regt an, dass vielmehr über eine Erhöhung des aktuellen Elterngeldsatzes nachgedacht werden sollte. Derzeit erhalten Mütter und Väter, die sich für Elternzeit im ersten Lebensjahr ihres Kindes entscheiden, 70 Prozent ihres Einkommens. Maximal werden monatlich 1.800€ von der Elterngeldstelle ausgezahlt. „Sowohl der Prozentsatz als auch die Schwelle sind seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr angehoben worden“, stellt Rudersdorf fest. Dadurch seien auch die deutlichen Preissteigerungen der letzten Jahre völlig außer Acht gelassen worden. Faktisch sei damit die Möglichkeit, finanziell sorgenfrei in Elternzeit gehen zu können, für einen größer werdenden Teil der Gesellschaft hinfällig geworden. Insofern müsse es eine spürbare Anpassung nach oben geben, in der sich auch der Respekt für familiäres Engagement wiederfinde, so Rudersdorf. Auch wäre im Sinne einer gleichverteilten Erziehungsverantwortung denkbar, dass Elterngeld in voller Dauer nur ausgezahlt wird, wenn Mütter und Väter für einen gleich langen Zeitraum in Elternzeit gehen.

Neue Erklärvideos sind online
Die neuen Erklärvideos zur Mitgliedersoftware eVEWA stehen ab sofort online zur Verfügung.
Diese Videos erleichtern den Einstieg und die weitere Bearbeitung in der Mitgliedersoftware. Schritt für Schritt werden in den Videos verschiedene Themen rund um die eVEWA erklärt, zum Beispiel die Erstellung von Mitgliederlisten, Mitgliedererfassung und vieles mehr.
Alle Erklärvideos findest Du hier
Schau gerne einmal rein: Die Videos sind eine hilfreiche Unterstützung für alle, die mit der eVEWA arbeiten oder sich einen besseren Überblick verschaffen möchten. Bei Rückfragen kannst Du Dich gerne an den Mitgliederservice wenden: mitglied@kolping.de
Video und Statements anlässlich des Vorabends zum Tag der Arbeit 2021
Unser Bischof Peter Kohlgraf hat bei einem Besuch des Berufsbildungszentrums der Handwerkskammer Rheinhessen in einem Video an die Situation von Auszubildenden in der Corona-Pandemie erinnert. Anlass ist der traditionelle Vorabend zum Tag der Arbeit (1. Mai), den wir in der Regel mit der Betriebsseelsorge, der KAB und dem Referat Berufs- und Arbeitswelt im Bistum Mainz zusammen mit dem Mainzer Bischof gestaltet haben und in diesem Jahr erneut Corona bedingt ausfallen muss. Alternativ posten die Akteure der Vorabendveranstaltung Statements aus der Berufs- und Arbeitswelt, die ihr in der Bildergalerie oben lesen könnt.
Im Video verweist Kohlgraf unter anderem auf die schwierige Ausbildungssituation, die sich durch die Corona-Pandemie für viele Auszubildende im vergangenen Jahr ergeben habe. Über die Betriebsseelsorge im Bistum Mainz engagiert sich das Bistum Mainz etwa durch das „Sofortprogramm“ und die Initiative für Arbeit e.V. (INA) bereits seit vielen Jahrzehnten in diesem Bereich. Wir als Kolping Diözesanverband sich ebenfalls Mitglied bei der INA und fördern dort besonders die Produktionsschule Holz im Gelben Haus in Offenbach. Seit 1983 besteht im Bistum Mainz das „Sofortprogramm“, bei dem das Bistum Klein- und Mittelbetrieben Zuschüsse ermöglicht, wenn sie die Ausbildung von jungen benachteiligten Menschen besonders fördern. Über 4,5 Millionen Euro wurden bisher aus Spenden und Kirchensteuermitteln aufgebracht und damit mehr als 900 Ausbildungsstellen gefördert. Die Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V. in Offenbach unterstützt, qualifiziert und fördert Menschen auf ihrem Weg zurück in Erwerbsarbeit. Das Video vom Besuch des Mainzer Bischofs im Berufsbildungszentrum ist verfügbar auf dem Youtube-Kanal des Bistums unter: www.youtube.com www.bistummainz.de/berufe/betriebsseelsorge/angebote/sofortprogramm
www.bistummainz.de/berufe/initiative-arbeit
Text: Tobias Blum (MBN); Ergänzungen: Klemens Euler (Kolping DV Mainz)












